Nach dem Festival ist vor dem Festival

40 Grad – Urbanart

 
Rund 14 Tage lang war Düsseldorf ein heißer Ort für Streetart/Urbanart. Während des Festivals entstanden an 22 Orten Kunstwerke von internationalen und lokalen Künstlern. Auf giebelhohen Fassaden bis hin zu einst hässlichen Mauern sind Bilder zu sehen, die diesen Orten ein neues, interessantes Gesicht geben. Ein großer Erfolg für die Streetart und eine Bereicherung für die Stadt. Zu hoffen ist, dass dies auch die Haltung der politischen Spitze verändert, die dieser Kunstform bisher wenig Respekt zollt.
An die 40 Künstler und auch die Organisatoren, Farbfieber e.V., Düsseldorfer Künstler e.V., Kinderclub Kiefernstraße, Pretty Portal Galerie arbeiteten ohne Honorar, um Kunst in die Stadt Düsseldorf zu bringen – in sehr unterschiedlichen Arten und Stilen, aber immer mit hohem künstlerischen Anspruch. An die 40 Veranstaltungen begleiteten das Programm, mitgetragen von einem großen Teil der offenen kreativen Szene der Stadt.
Ebenso ging es den Veranstaltern darum, Kinder und Jugendliche einzubeziehen; viele Workshops und Malaktionen waren deshalb ein wichtiger Teil des Festivals. In der Galerie „40grad-Labor“ an der Ratinger Straße trafen sich 10 Tage lang Künstler, Kinder und Jugendliche, um die Räume zu gestalten. Die Galerie wird noch eine Zeit lang für Besucher und Interessierte geöffnet sein und mit verschiedenen Veranstaltungen den Festivalgedanken 40 Grad – Urbanart weiterleben lassen.
Zusammen mit vielen früheren Wandbildern ist Düsseldorf zu einer der führenden Städte für Streetart/Urbanart geworden.

Dank  an die vielen HelferInnen, Förderer und Sponsoren, die das Festival erst möglich machten...

 

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